2x Rhein-Neckar-Allerlei

 


Überland-Achtachser der OEG

 

Im Rhein-Neckar-Gebiet gibt es auch heute noch dank mehrerer Gesellschaften ein umfangreiches und durchaus abwechslungsreiches Betriebsgebiet mit Straßenbahnen unterschiedlicher Bauformen und Typen.

 

Als Verbindungsglied zwischen den Städten Mannheim, Heidelberg und Weinheim als Eckpunkte betreibt die OEG eine Überlandstraßenbahn, die thematisch bedingt mit entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugen befahren wird. Erstes charakteristisches Merkmal der älteren Gelenkwagen, die größtenteils auch heute noch im Einsatz sind, ist der relativ geringe Anteil an Türanlagen, Zweirichtungsausführung und die größere Wagenbreite.

 

Ein Vertreter der Vorbildfahrzeuge. In verschiedenen Baulosen wurden die Fahrzeuge über einen längeren Zeitraum beschafft und weisen folglich teilweise optisch durchaus relevante Änderungen auf. [Bildquelle: Eigenes Foto]

 

Von einem Modellbauer wurde der Wagenkasten als Resingußbauteile angeboten, so dass ein kompletter Eigenbau entfallen konnte. Trotzdem lagen die Bauteile geraume Zeit bis zum eigentlichen Modellbau "auf Halde".

 

Das erste mal steht das Modell auf den eigenen Rädern. Der Wagenkasten ist grundiert und das doppeltmotorisierte LH-Fahrwerk eingepasst. Eine Inneneinrichtung gibt es zum Zeitpunkt des Bildes noch nicht.

 

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DUEWAG-Gelenkwagen des Typs Mannheim

 

Jahrelang spielten sechsachsige DUEWAG-Gelenktriebwagen im Solobetrieb die dominierende Rolle in Mannheimer Straßenbahnbetrieb. Das änderte sich erst mit der Anlieferung der Niederflurwagen. Eine damalige Nachbestellung ermöglichte eine zeitgemäßere neue Ausführung des weitverbreiteten Vorgängerfahrzeugs seitens der DUEWAG. Dieser gefälligere Wagen wurde und wird als "Typ Mannheim" bezeichnet. Er wurde im Baukastensystem u.a. auch nach Duisburg und Braunschweig geliefert.

 

In Mannheim wurden die Fahrzeuge wie ihre Vorgänger stets im alleinfahrenden Solobetrieb eingesetzt und waren auf dem gesamten Stadtnetz anzutreffen.

 

Ein Sechsachser des DUEWAG-Typs "Mannheim" unterwegs auf den Mannheimer Straßenbahngleisen. [Bildquelle: Eigenes Foto]

 

Auch bei diesem Modell konnten die Resingußteile des Wagenkastens von einem Modellbauer angeboten. In diesem Fall kam ein nur leicht verändertes Tauschfahrwerk von LH für die nachträgliche Motorisierung des Wiener Souvenirmodells Typ "E" zur Verwendung. Die Ursprungsbauteile entsprechen dem Duisburger Vorbilds, weshalb z.B. im Dachbereich mit der Aufbaulänge des vorderen Wagenteils leichte Abweichungen zum Mannheimer Original vorhanden sind.

 

Ein erster Eindruck vom zukünftigen Modell des Typ "Mannheim". Das optische Erscheinungsbild der Drehgestellblenden und dem Mittendrehgestell an sich ist noch nicht angepasst. Der Wagenkasten erhielt aber bereits die für Mannheim typischen doppelten Frontleuchten anstelle der mittigen Einzellampe.

 

Decalbogen zur authentischen Beschriftung des Mannheimer Sechsachsers.

 

Das fertig dekorierte Modell steht zum ersten mal im Probeeinsatz auf der Betriebsanlage. In einzelnen Details des Wagenkastens ist zu erkennen, dass das Modell ursprünglich der Duisburger Variante des Achtachsers angelehnt ist.