Nach
Gleisbau und Elektrik wird es so langsam Zeit für die optische
Ausgestaltung.
Als
Basis wurden Korkplatten in unterschiedlichen Dicken gewählt.
Für ein glaubwürdiges bündiges Einlassen der Schienen
in einen darzustellenden Straßenbereich muß die Umgebung
entsprechend angehoben werden. Normal handelsübliche Plattendicken
von 3,2mm sind hier hervorragend geeignet, verbleibt doch noch ein
kleiner Höhenunterschied für eine deckende Kartonauflage
und resultierend geringfügig überstehende Schienenprofile.
Zur Anlage von Gehwegen und entsprechendem Grundmaß für
die Bebauung gelangte 2mm dicker Kork zum Einsatz. Dieses Material
ist zwar maßstabsgerecht etwas zu dick, wirkt aber noch immer
glaubwürdig und wird vor allem trotz der Feinheit auch noch
bemerkt. In den Bereichen, wo Häuser mit integrierten Gehwegen
eingesetzt werden sollen, entfällt die zusätzliche Gehwegerhöhung.
Die
Gleisführung im oberen Anlagenbereich wurde noch einmal komplett
erneuert. Durch die bisherige Gestaltung war es kaum möglich,
eine sinnvolle Bebauung darzustellen, es verblieb so gut wie kein
Platz für irgendein Hausmodell. Dadurch ist die "Stammstrecke"
um einiges verlängert worden, wenn auch der zukünftige
Bahnhofsvorplatz dadurch nicht mehr als Durchgangsstation bezeichnet
werden kann. Diesem Dilemma steht aber eine bessere zu erzielende
optische Gestaltung gegenüber.
 |
Die grob passend geschnittenen
Korkplatten als Grundebene wurden mit Holzleim aufgeklebt.
Die Gleisanlagen sind nun in einer passenden Höhe,
um im Endausbau als eingepflasterte Schienen zu wirken.
Im Hintergrund ist der noch in einem Stück befindliche
graue Kartonbogen zur Darstellung des Teerbelags zu
sehen. Vor dem Aufkleben der Korkplattenteile wurden
die Schienenköpfe mit Stempelfarbe versehen (aufgedrücktes
Stempelkissen) und der Karton als ganzes passgenau aufgedrückt.
Die resultierenden Abdrücke der Gleislage auf der
späteren Kartonunterseite sind zu sehen und dienen
hervorragend dem möglichst genauen späteren
Zuschnitt. |
 |
Alle vorgesehenen Korkschichten
sind aufgeklebt. Zwischen den Schienen dienen 1mm starke
aufgeklebte Polystyrolprofile als Distanzstücke
für die spätere Gleisabdeckung.. |
 |
Dank der Stempelmethode
sind solche kompliziert anmutenden Kartonausschnitte
mit einem Bastelmesser kein Problem. Diese müssen
jetzt nur noch mit einem passenden Alleskleber auf die
Kork- und Polystyrolunterlagen aufgeklebt werden. |
 |
Die untere Ebene ist im
Rohbau bereits fast fertig. Im Bereich der zukünftigen
Häuser wurden Aussparungen gelassen. Hier werden
dann noch Beleuchtungskörper von unten eingeführt
und die Hausmodelle direkt auf die Korkplatten aufgeklebt.
Es hat sich hier Holzleim bewährt, da er einerseits
bei den recht leichten Hausmodellen fest verklebt, andererseits
aber dennoch mit einem mutigen kräftigen Hieb mit
dem Stechbeitel bei Bedarf wiederverwendbar entfernt
werden können.
Der obere Anlagenbereich
ist für die Kartonaufbringung vorbereitet. Mit
dunkler Bastelfarbe wurden die Übergänge zwischen
den einzelnen Korkschichten versehen, damit hinterher
die Stufen nicht durch die hellbraune Korkfarbe auffallen. |
|