Als
nächstes steht die elektrische Verkabelung an. Waren entsprechende
Gleistrennungen bereits beim Gleisbau zu berücksichtigen, müssen
nun alle erforderlichen Verbindungen "nach außen"
geführt werden. Dieses Thema ist im Grunde optisch wenig spektakulär,
nimmt aber recht viel Zeit in Anspruch, damit hinterher im fertigen
Zustand auch wirklich alles korrekt funktioniert.
Aus
der bisherigen Baupraxis hat sich die Verwendung von Multipinverbindungen
aus dem Computerbereich (Sub-D) bewährt. Vorteil dabei ist,
daß es für die Betriebsverkabelung nur sehr wenige Mehrfachkabelverbindungen
gibt. Dabei werden beide Anlagenhälften separat angeschlossen. Elektrische
Übergänge werden über das externe Steuerpult realisiert.
Von
der Menge her galt es hier einiges sauber zu verkabeln. Insgesamt
gibt es 55 (!) Fahrstromabschnitte, 14 elektrisch angetriebene Weichen
und 3 voneinander unabhängige Lichtstromkreise. Gerade bei
den eingleisigen Abschnitten waren in der Planung die unterschiedliche
Schienenpolung je nach Fahrtrichtung zu beachten. Bei zweigleisigen
Streckenabschnitten, die thematisch bedingt im Rechtsbetrieb befahren
werden, konnte jeweils die linke Schiene als gemeinsamer Pol definiert
werden. Hier beschränken sich dann Fahrstromabschnitte auf
die Unterbrechung der jeweils rechten Fahrschiene.
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Mehrfachsteckverbinder (Sub-D)
zum Anschluß an das Steuerpult. Verwendet wurden
Einbaustecker, damit Staubeinwirkung im Gegensatz zu
Buchsen nicht unmittelbar für Kontaktprobleme sorgen.
Die unterschiedlichen elektrischen
Verbindungen sind durch Kabelfarbe kenntlich, bei Bedarf
sind zu kurze Kabellängen über Lötverbindungen
mit Schrumpfschlauchüberzug verlängert. Für
Verteilungen ist auf der linken Bildseite auch ein aufgeschraubter
Lötfahnenstützpunkt zu entdecken (hier Verteilung
des gemeinsamen Rückleiters aller Weichenantriebe).
Gleichzeitig sind die unterflur
montierten Roco-Weichenantriebe zu sehen. Mittels einem
am Federblech angelöteten Stelldraht werden die
Weichen durch ein entsprechend großes Loch ind
er Grundplatte gestellt. Links wurde durch diese "unsichtbare"
Bauweise sogar ein großer H0-Weichenantrieb verwendet. |
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Durch die Unterflurantriebe
sehen die Weichenstraßen recht aufgeräumt
auf. In der Stellschwelle ist mittig der Stelldraht
zu entdecken. Daneben auch ISO-Schienenverbinder und
- da baulich einfacher möglich - die Isolation
zwischen den beiden Weichen durch eine einfache Schienenlücke.
Auch angelötete Anschlußkabel sind in dieser
Detailansicht zu sehen. |
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Für die Verbindung
der abnehmbaren oberen Teilplatten wurde eine weitere
Mehrfachsteckverbindung in einem gleisfreien Bereich
angebracht. Bewegliche manuell zu bedienende offene
Kabelverbindungen konnten hiermit vermieden werden. |
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Innenansicht der beiden
Anlagenhälften im verkabelten Zustand. Die auf
beiden Plattenhälften sichtbaren Gruppen von jeweils
sechs Lötfahnen dienen später der Unterverteilung
der verschiedenen Lichtstromkreise. |
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Fertig verkabelte Anlage.
An beiden Seiten sind die insgesamt vier Multisteckverbindungen
zu sehen, über die alle elektrische Verbindungen
einzeln laufen. |
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Das andere Ende der Kabelverbindungen
wird das grafisch aufgebaute analoge Steuerpult in konventioneller
Bauweise. Hier laufen die vier Kabel der beiden Anlagenhälften
auf. Am fünften Stecker werden alle Versorgungsströme
zugeführt. Dieses Pult soll dann verschraubt in
einen der beiden Kofferdeckel eingebaut werden. |
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