Hödl GT6N - Nestra - Die Modellstrassenbahn

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Hödl GT6N

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Fahrwerkumbau mit LH-Varioantrieb

Der Mittelwagen erhielt aus Polystyrolprofilen einen neuen Fahrwerkskörper, der durch Einpressen mit den gelenkseitigen Standard-Anschlüssen des Hödl-Modells verbunden ist. Das erhabene Mittelteil besitzt einen Ausschnitt passend für den Varioantrieb von Leopold Halling (LH). Dieser wurde für Zweiachstriebwagen konzipiert, wird von unten eingeklipst und nur an vier Stellen durch beidseitige kleine Rastnasen gehalten.

Eine weitere mechanische Lösung besteht darin, den Block des Varioantriebs in die bestehende Bodenplatte einzulassen. Hierzu wurde ein passender Ausschnitt gefräst, damit der Block des Varioantriebs von unten einerseits durchreicht, andererseits an den vorgesehenen Rasten gehalten wird. Die Bodenplatte des Modells besitzt die richtige Dicke für die Rastnasen.

Der Antrieb sitzt in dieser Bauform etwas zu
tief, weshalb die Radscheiben durch solche mit einem kleineren Durchmesser von Leopolad Halling (LH) getauscht wurden. Die erhabene Ritzelabdeckung auf der Unterseits des Antriebs mußte danach allerdings für das sichere Überfahren von Weichen abgeschliffen werden.


Umbau mit zwei Antriebsdrehgestellen


Um die Steigungsfähigkeit zu verbessern, entstand die Idee, anstelle eines mittigen Antriebs die beiden Endwagenteile mit Drehgestellen zu motorisieren.


Grundlage für den Umbau waren zwei Antriebsdrehgestelle von Leopold Halling (LH)
mit passenden Endbodenplatten, die mechanisch extrem verkürzt und mit der ausgeschnittenen Bodenplatte verklebt wurden. Die schwarzen LH-Fahrwerksbodenteile mussten um etwa 1 mm auf der Unterseite reduziert werden, damit die Höhenlage stimmt.

Das
Mittelteil und die Gelenkkonstruktionen blieben im Originalzustand, das mittige Laufgestell wurde gegen Eindrehen gesichert, übernimmt es jetzt doch die Sicherstellung des geraden Wagenkastenlaufs. Die Papierfaltenbälge besitzen keine nennenswerte Rückstellkraft mehr.

Für die beiden neuen Antriebsmotoren passt d
er typische Blockmotor von Leopold Halling (LH) nicht, er würde um mehrere Millimeter in den Gelenkbereich ragen und in der Breite auch noch mit den beidseitigen Steckzapfen des Wagenkastens kollidieren. Es wurde auf die kleinen Motoren von X-Train zurückgegriffen. Der originale Kardan von Leopolad Halling (LH) ist verblieben, dafür bekamen die Motoren mit Adapterhülsen wegen des kleineren Motorwellendurchmessers die passenden Kardanschalen aufgedrückt.

Mit nur leichter Gewichtsbeschwerung durch
unter das Dach geklebte Gewichtsplatten in allen drei Wagenteilen hat sich die Fahreigenschaft des ganzen Triebwagens merklich verbessert. Die Steigungsfähigkeit ist selbst mit nur einer besetzten Haftreifenachse mittlerweile als gut zu bezeichnen, ganz wie man es von aktuellen LH-Serienmodellen kennt.

 
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