Elektrik - Nestra - Die Modellstrassenbahn

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Zentrales Bedienfeld ist ein fahrbarer Holzwagen. Alle Modulkabel laufen "sternförmig" hier zusammen. Im unteren Bereich sind die Transformatoren und in einem Einschubträger die Elektronikplatinen zur Fahrstromaufbereitung untergebracht. Die abgesetzten Drehregler zur analogen Fahrspannungsregelung sind in der Stellpultfläche integriert. Das Stromsystem über dieses Stellpult ist konventionell für Analogbetrieb ausgelegt. Es gibt fünf analoge Stromkreisabschnitte.

Das Stellpult ist aufklappbar, so sind im Servicefall alle Kabelverbindungen übersichtlich
zugänglich. Die Kabelfarben sind weitgehend normiert. Nach unten sind die Sub-D-Anschlußbuchsen geschraubt, von denen die Mehrfachkabel zu den jeweiligen Modulen abgehen.

Beide Fahrschienen sind elektrisch miteinander verbunden. Den Gegenpol bildet die voll funktionsfähige Oberleitung. Damit gibt es keinerlei Probleme mit eingleisigen Streckenabschnitten oder Wendeschleifen. Für Einrichtungswagen gilt, daß für Vorwärtsfahrt die Oberleitung den positiven Pol darstellt.

Zusätzlich waren
in den meisten echten Zweirichtungswagen elektronische Fahrtrichtungsumschalter (FRU) eingebaut. Diese ermöglichten es, auf der Anlage auch mit Stumpfendstelle Betrieb mit mehreren Fahrzeugen gleichzeitig durchzuführen, ohne ständig die Polarität der Streckenabschnitte zu wechseln. Die umgebauten Triebwagen sind unempfindlich gegenüber der Streckenpolarität und benötigten zum Fahrtrichtungswechsel eine definierte Überspannung in Höhe von ca. 26 V Wechselspannung wie beim Märklin-Wechselstromsystem.

Mit der Digitalisierung wurden sowohl Fahrzeugdekoder in alle Triebfahrzeuge eingebaut, als auch damit die bisherigen FRU-Platinen funktionell ersetzt. Die Funktion der bisherigen analogen Fahrtrichtungsumschaltung übernehmen die Digitaldekoder.

 
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