Düsseldorfer Umbauwagen

 


Starker Gelenkachtachser der Rheinbahn

 

Die Rheinbahn Düsseldorf hat in den 1960er Jahren die vorhandenen schweren und mit 2,5m breiten Überland-Vierachser der Linie K nach Krefeld in Gelenkwagen umgebaut. Hierbei wurden jeweils zwei Triebwagen des Typs K53 einseitig ihrer Endplattformen beraubt und ein schwebendes Mittelteil eingebaut, so daß ein achtachsiger Gelenktriebwagen K53U mit starkem Allachsantrieb entstand. Die letzten beiden verbliebenen Triebwagen waren bis Mitte der 1980er Jahre noch im morgendlichen Verstärkungseinsatz auf der Krefelder Strecke zu erleben.

 

Zur sinnvollen Verwendung der vorhandenen Kato-Antriebsdrehgestelle aus vergangenen Bautätigkeiten wurde dieses Vorbild ausgewählt, da es wegen der größeren Wagenbreite und den Drehgestellausschnitten dank massiver Gestellblenden geeignet für diese außengelagerten Modelldrehgestellen war.

 

Der Grundwagenkasten entstand in bekannter Messingbauweise inklusive der Wagenböden mit den passenden Ausschnitten für die Katogestelle. Das Tonnendach wird mit einem aufgesetzten Polystyrolplättchen realisiert, wobei die Gelenkbereiche von unten wieder leicht ausgefräst werden müssen.

 

Die Messingätzplatte für für die beiden kleinen Modelle enthalten bis auf das Aufsetzdach alle Bauteile inklusive einem Grundkörper zur Erstellung des Fahrwerks.

 

Der verlötete Wagenkasten - noch ohne Zusatzteile, Auflagewinkel und Wagendach - ist testweise mit den vier vorgesehenen Drehgestellen grob zusammengesetzt. Die beiden Endgestelle sind mit Schnecke und Kardanwelle zum Antrieb mit zwei Minimotoren vorgesehen, die beiden mittleren Gestelle fungieren antriebslos als Laufgestelle.

 

Nach Aufsetzen des Tonnendachs aus verschliffenen Polystyrolplatten mit zusätzlichen Profilteilen und korrekt eingesetztem Fahrwerk mit Aulagefläche im Innenbereich steht das Rohmodell zum ersten mal auf dem Gleis. Beide Enddrehgestelle werden von jeweils einem Motor angetrieben, Stromaufnahme ist über alle Räder, ergänzend besitzen an beiden Enden je zwei Räder Haftreifen.

 

--- wird fortgesetzt ---