DUEWAG 6x/4x - Nestra - Die Modellstrassenbahn

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DUEWAG 6x/4x

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Ab 1956 wurden von der DUEWAG im Baukastensystem an viele Betriebe Gelenktriebwagen ausgeliefert, die sich lange Zeit im täglichen Betrieb bewährt haben. Mit passendem Beiwagen entstand ein passabler Zug mit großem Fassungsvermögen.

Gut 40 Jahre später wurden die robusten und betriebssicheren Fahrzeuge sukzessive durch Neulieferungen ersetzt.

Ein passendes epochales Modell zum Arnold-Modell des DUEWAG Zweirichtungssechsacher ist die Einrichtungsausführung, die in örtlicher Anpassung bei vielen Straßenbahnbetrieben in den 1950er und 1960er Jahren angeschafft wurde und für lange Zeit das Rückgrat des Wagenparks bilden sollte.

In kombinierter Messing-/Kunststoffbauweise sollte nun dieses Vorbild auch für die Spur N realisiert werden. Wegen der durchgehend ausgerundeten Fronten entstand die Idee, quasi ein "Umlaufblech" zu erstellen, welches dann passend zur Umrissform des Unterdachs herumgebogen wird. Im unkritischeren geraden Mittenbereich werden die beiden unsymmetrischen Hälften der Beiwagenseiten zusammengelötet. Für den Gelenktriebwagen braucht es dieses nicht, dank des Gelenks ist die Seitenwand ohnehin passend zu dieser Bauweise unterbrochen, so dass eine Wagenhälfte jeweils aus einem einzelnen zu biegenden Seitenblech und dem dazugehörigen Unterdachblech besteht.

Das Unterdach bildet die Basis für das separat aufzusetzende Tonnendach, das aus einem Polystyrolstück als Grundträger geformt wird. Im Gelenkbereich wird diese Dachplatte für die Portalführung auf der Innenseite in Form des Tonnendachs ausgefräst. Ganz nebenbei wird die abschließende Lackierarbeit vereinfacht, indem das dann graue Dach erst ganz am Ende auf den restlichen Wagenkasten aufgeklebt wird.

Für den sechsachsigen Triebwagen eignet sich thematisch gut ein Arnold-Fahrwerk. Als Alternative ist aber die Modifikation eines Modemo-Fahrwerks vorgesehen. In diesem Baukastensystem ist zu einem späteren Zeitpunkt auch ein achtachsiges Modell problemlos machbar. Mit dem durch das Gelenk geführten Kardanantrieb beim Arnold-Fahrwerk ist dieses Vorhaben um einiges komplizierter.

Der Antrieb wirkt wie beim Original auf beide Endgestelle des Triebwagens, wodurch eine genügende Zugkraft zum Mitführen des Beiwagens gewährleistet wird. Für den Beiwagen wird es zwei optisch passende Eigenbau-Laufgestelle geben.

Die Kupplungsfrage ist noch nicht endgültig gelöst, angedacht ist derEinbau einer Scharfenbergkupplung von Tomix. Im schlimmsten Fall wird es eine feste Kupplung mit einer Kuppelstange geben.

 
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